Finnland
Zunächst zur Einordnung: wir waren im August 2023 in Helsinki, kombiniert mit Tallinn (Estland) als kurzen Weekendtrip mit jeweils zwei Übernachtungen in beiden Städten. Geflogen sind wir von München aus über Frankfurt nach Tallinn und haben dazu Prämienmeilen eingelöst, weshalb die Flüge de facto komplett kostenlos waren für uns (mehr dazu im Blogeintrag zu Tallinn).
Von Tallinn aus ging es für uns zu Beginn der Reise direkt nach Ankunft am Flughafen mit dem Uber zum Hafen und mit der Fähre weiter nach Helsinki. Nach dem Kurzbesuch in Finnland dann 2 Tage später den übgekehrten Weg wieder zurück.
Unsere Erfahrungswerte mit der Tallink-Fähre möchte ich gerne vorneweg teilen, bevor es dann richtig reingeht nach Helsinki zu unseren Erlebnissen und Learnings in der Stadt selbst.
Fähre Tallinn - Helsinki (Tallink)
Als Transportmittel zur schnellen Überfahrt zwischen Tallinn und Helsinki haben wir uns für die Fähre entschieden. Gesucht, gefunden und gebucht wie schon öfter ganz easy über directferries.com (gibt’s genauso bei GetYourGuide: *Tickets).
Wir haben vorab nicht wirklich recherchiert, welche Art der Fähre das ist, sondern sind rein nach den Abfahrtszeiten auf die Suche gegangen, haben zügig etwas passendes gefunden und unsere Tickets reserviert. Intuitiv haben wir mit einer kleinen, unspektakulären Fähre gerechnet, wie schon oft gesehen und benutzt.
Entsprechend baff und überrascht (im positiven Sinne) waren wir dann im ersten Moment, als wir am Hafenterminal von Tallinn registriert haben, welche Fähren die Reederei TALLINK für ihren mehrfach täglich (alle 3 Stunden) verkehrenden Shuttle-Service zwischen den beiden Hauptstädten einsetzt - der Hammer!
Die „Megastar“ und her Schwesterschiff „MyStar“ sind nicht nur für bis zu 2.800 Passagiere ausgelegt und damit bedeutend größer als erwartet, sondern auch supercool, supermodern und viel mehr Kreuzfahrtschiff als Fähre!
Dort gibt es - verteilt über die Decks 7-10 - alles Mögliche an Bord, angefangen von einer Vielzahl unterschiedlicher und bequemer Sitzmöglichkeiten, über verschiedene Buffet-Restaurants, Bars und Cafés an Bord (sogar ein BurgerKing, ja richtig gelesen!), sowie anderen Annehmlichkeiten, die sehr stark an einen Kreuzfahrt-Urlaub erinnern.
So findet ihr neben einem größeren Shop („Superstore“, Parfum, Bekleidung, Spielsachen, große Auswahl an alkoholischen Getränken, …) auch einen kleinen Kinder-Indoor-Spielplatz, Spielautomaten, ein Sonnendeck, Live-Musik (Gitarrist, Piano) oder Fernseh-Ecken mit Live-Sport und Entertainment-Programm.
Für Passagiere mit einem Bedürfnis nach noch höherem Komfort oder mehr Ruhe/Privatsphäre gibt es in einer gehobenen Reiseklasse noch unterschiedliche Business-Lounges mit erweiterten Services. Auch buchbare Kabinen (mit Bett, Dusche) auf Deck 10 sind genauso Teil des Angebots der Megastar/MyStar, wie eine Garage. Korrekt, neben dem breiten Wohlfühl-Angebot an Bord, fungieren die beiden Schiffte gleichzeitig als Autofähre und wichtiges Transportmittel zwischen Tallinn und Helsinki. Auch LKW‘s können über die Rampe direkt in den Bauch des Schiffes fahren und mittransportiert werden.
Unser Fazit zum TALLINK-Shuttle:
Eine wirklich sehr entspannte Art zu reisen, begonnen beim modernen Terminal in Tallinn (in Helsinki genauso), inkl. sehr unkompliziertem und schnellem Self-Check-In an Automaten (Zeitaufwand 2 Minuten - einfach per Scan oder Eingabe von Bestätigungscodes die Buchung aufrufen und die Bordkarten drucken - that‘s it).
Ich würde sogar sagen die ruhige Fahrt über die Baltische See am Fensterplatz hatte zwischenzeitlich fast sogar etwas Meditatives an sich…arbeiten geht Dank dem gut durchdachten und unterschiedlichen Anforderungen gerecht werdenden Sitzplätzen auch hervorragend. So ist dieser Text hier direkt auf unserer Rückfahrt entstanden. Für konzentrierte Arbeit oder Calls gibt es ebenso Rückzugsorte.
At all: highly recommended - ein echtes Erlebnis!
Unsere Unterkunft in Helsinki: Radisson Blue Seaside
Wir kommen hier an dieser Stelle an einen weiteren grundlegenden Vorteil, den man über die Amex Platinum genießen darf: nach kurzer Anmeldung direkt aus der Amex-App wird an zum „Premium-Member“ (vormals Radisson Gold-Status). Damit verbunden sind eine Reihe von Vorteilen bei der Hotelkette, die jedoch immer etwas abhängig sind von Verfügbarkeit, dem individuellen Standort des Hotels, sowie der eigenen Buchung. Bei unserer Reise nach Helsinki haben wir beim Check-In automatisch ein kostenloses Zimmer-Upgrade auf die nächst höhere Kategorie bekommen. Bei einer anderen Reise bspw. mal ein kostenloses Frühstück. Zudem haben wir es schon mehrfach erlebt, auch diesmal wieder, dass wir im Hotelrestaurant einen 15%-Discount auf Speisen und (nicht-alkoholische) Getränke bekommen haben.
Hotel eine absolute Empfehlung, alle Details findet ihr hier *direkt verlinkt.
Radisson Blue Seaside - Impressionen:
About Helsinki
Die finnische Hauptstadt liegt auf dem sogenannten Archipel von Helsinki, das seinerseits aus hunderten kleinen Inseln besteht. Einwohner: heute leben rund heute 600.000 Menschen direkt im Stadtgebiet, insgesamt 20% der Bevölkerung leben in der Metropolregion Helsinki (ca. 1 Mio. Menschen), die damit der mit Abstand größte Ballungsraum Finnlands ist.
Wetter: im üblichen Jahresverlauf wird es im Winter in Helsinki durchaus kalt, Durchschnittstemperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Die Sommer sind recht mild und angenehm zur Besichtigung einer Stadt. Die beste Reisezeit für Helsinki liegt dafür zwischen Mai und September.
Wir waren diesmal Mitte August in der Stadt, also quasi in deren Hochsommer. Wir haben zudem zufällig ein sehr gutes Wochenende erwischt, war stets sehr angenehm tagsüber bei rund 20-22 Grad, morgens/abends mit 10-15 Grad auch perfekte Temperaturen für einen Sightseeing-Trip und das Erkunden der Stadt.
Geschichte
Helsinki als Stadt wurde 1550 gegründet, um insbesondere der nahegelegenen Hafenstadt Tallinn Konkurrenz zu machen. Eine spannende Tatsache zur kurzen geschichtlichen Einordnung: das Land Finnland war über 600 Jahre ein Teil des Königsreichs Schweden, das das Land nach der Kriegsniederlage an Russland dann verloren hat (1809). Im Jahr 1917 schließlich erklärte sich Finnland für unabhängig und wird heute in der Staatsform einer parlamentarischen Republik geführt. Finnland ist EU-Mitglied, sowie Teil des Eurowährungsraums und seit April 2023 auch der westlichen Verteidigungsallianz NATO beigetreten.
Aus der Geschichte heraus ist Helsinki aus beiden Richtungen sowohl im Einfluss der westlichen Welt, als auch dem russischen gelegen, was sich u.a. kulturell in der Kulinarik wiederfindet.
Helsinki Bus / Sightseeing
Wir sind auch in Helsinki wieder mit dem Hop-On-Hop-Off-Bus gefahren. Mögen wir einfach, v.a. wenn wir erstmals in einer Stadt sind, um einen ersten Überblick zu bekommen. Einerseits ist es recht komfortabel in bequemer und erhöhter Position durch die Stadt zu fahren, zum anderen erfahren wir durch den Audioguide jedes Mal auch spannende Insights, Funfacts und lernen dazu über Land und Leute. Getreu dem Motto #travellingeducates.
Gebucht haben wir (wie so oft) vorab: unkompliziert, komplett digital und schnell über *GetYourGuide. Auch in Helsinki gibt es zwei konkurrierende Anbieter, wir hatten diesmal die Tour mit „City-Sightseeing“ – wahlweise verfügbar mit Gültigkeit für 24 oder 48 Stunden. Startpunkt war in der Stadtmitte, nahe des Senatsplatz, der in seiner Gestaltung mit geprägt wurde von Karl Ludwig Engel (dt.).
Den Bus gibt’s auch als *Kombiticket zusammen mit einer Bootstour (Kanalrundfahrt) und entsprechendem Preisvorteil gegenüber den Einzeltickets.
Senatsplatz Helsinki
Sights to discover …
Kommen wir nun zu ein paar Sehenswürdigkeiten in Helsinki - etliche davon haben wir (natürlich) auf der Bustour gesehen, sind dabei regelmäßig ausgestiegen und haben die für uns besonders interessanten Spots genauer erkundet.
In der Bucht von Helsinki liegt die berühmte Seefestung „Suomenlinna“ – ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, die vorgelagert vor der Stadt deren Verteidigung vom Seeweg aus sichern sollte. Heute ist die Festung ein beliebtes Touristenziel und wird unter anderem als Museum genutzt. Eine schöne Sicht habt ihr beispielsweise bei einer Boots-Rundfahrt (*Tickets gibt es für 1,5 Std. oder auch für eine *spezielle, abendliche Rundfahrt in ganz eigenem Flair). Die Festung Suomenlinna findet sich auch auf der Liste des UNESCO-Welterbes.
Direkt am Strand liegt das Café Carousel - auch eine bekannte Attraktion der Stadt - fanden wir persönlich jetzt nicht so spektakulär. Selbst waren wir in unmittelbarer Nähe (spontan, da zufällig entdeckt) im Café Ursula, was sehr schön ist. Mit Terrassenplätzen in der Sonne oder sogar auf Liegestühlen direkt am Wasser und Blick auf die Bucht von Helsinki lässt es sich wahrlich gut aushalten, besonders an einem schön sonnigen Nachmittag, wie wir ihn glücklicherweise erwischt haben. ;-)
Zentraler in der Stadt hingegen liegt das Café Ekberg, das ältestes Café Helsinkis, das aktuell in der 5. Generation (!) von der Familie Ekberg geführt wird. In zentraler Lage am Boulevard sind wir vorbeigelaufen und konnten ein paar Blicke erhaschen - sieht durchaus nobel aus.
Ein ebenso bekanntes und architektonisch etwas ungewöhnliches Gebäude ist die Felsenkirche („Temppeliaukio“), die ihren Namen passenderweise trägt, weil sie wirklich in einen Felsen mitten in Helsinki geschlagen wurde!
Gibt einen sehr speziellen Flair, da neben den Felswänden die gläserne Kuppel für eine hohe Lichtdurchflutung und somit ein besonders einmaliges Ambiente sorgt. Wenn ihr dies erleben wollt, muss euch dies (leider) jedoch den Eintrittspreis von 5 Euro wert sein, der für die Refinanzierung und Erhaltung der Kirche verlangt wird. Ich habe mir das angesehen - schon sehr interessant, weil (für mich zumindest) in dieser Form einzigartig und recht ungewöhnlich für eine Kirche. Ist das ein Must-See? Vermutlich nicht ehrlicherweise, so spektakulär ist es dann auch wieder nicht und für die 5 Euro Eintritt wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur wenige Minuten in der Felsenkirche verbringen, da man dann auch alles gesehen hat. Also: je nach Gusto, Zeit und Laune ;-)
Felsenkirche Helsinki
Weitere Attraktionen Helsinkis sind bspw. das Sibelius-Monument, ein aus 600 Edelstahlrohre bestehendes und 30 Tonnen schweres Denkmal zu Ehren des Komponisten Sean Sibelius (1865-1957), das eine überdimensionierte Orgel darstellen soll. Auch diesen Ort erreicht ihr bequem mit dem *Hop-On-Hop-Off-Bus, der auf seiner Route einen Halt direkt wenige Meter vor dem Monument hat.
Zum Einkaufen bieten sich hingegen beispielweise das Kaufhaus Stockmann oder das Kamppi Shopping Center an, beide gelegen in der Innenstadt von Helsinki.
Für alle mit viel Zeit und ausführlichem Interesse lohnt sich vielleicht auch die *Helsinki City Card, die neben kostenlosem Zutritt zu einigen Attraktionen (z.B. Museen) auch Sightseeing-Touren, die kostenfreie Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sowie Rabatte in einigen Restaurants beinhaltet.
Auch sehenswert ist das Olympiastadion von Helsinki, in dessen Umgebung das Denkmal des „fliegenden Finnen“, der 72m hohe Olympiaturm und das Schwimmstadion zu sehen sind. Die Spiele mussten wegen dem zweiten Weltkrieg auf 1952 "verschoben" werden (Helsinki hatte ursprünglich den Zuschlag für die Spiele im Jahr 1940 bekommen).
Weiter auf der Route des Sightseeing-Bus erreicht man als nächsten Stop den Freizeitpark Linnanmäki, der z.B. als eine seiner Attraktionen eine alte Holzachterbahn von 1951 bietet. Der Eintritt zum Park und die Fahrt im Panorama-Turm sind kostenlos, Tickets für spezielle Attraktion und Fahrgeschäfte sind extra zu kaufen. Auch hier dabei auf dem Gelände zu finden: das Sea Life Helsinki.
Nahegelegen ist auch die Bay Töölö, eine innerstädtische Bucht und grüne Oase zum Spazieren gehen oder Sport machen, während die idyllische Aussicht rundherum genossen werden kann.
Traditionen
Eine spannende Zahl über Helsinki ist auch hinsichtlich der Boots-/Schifffahrt zu finden. Im Stadtgebiet sind 11.000 Liegeplätze, sowie 2.000 Winterlagerplätze für Boote registiriert - eine stolze Zahl. Ebenso zählt die finnische Hauptstadt 29 öffentliche Strände, wovon sogar 13 Sandstrände sind - einige davon haben wir gesehen, ganz schön. Für unsere Gewohnheit vermutlich etwas zu kalt zum Baden, jedoch wunderbar zu Spazieren oder relaxen in der Sonne.
Stichwort Baden: das Winterbaden ist bei den Finnen trotz der Wassertemperaturen wohl sehr beliebt, auch bei Eis oder sehr kaltem Wasser. Durchaus hartgesotten und in jedem Fall stärkend für die Abwehrkräfte.
Auf der anderen Seite der Temperaturskala hingegen finden sich die größte Tradition und eines der Markenzeichen Finnlands: die Sauna! Die Finnen nutzen ihre zahlreich vorhandenen Saunen offenbar im Durchschnitt mindestens 1x pro Woche, oftmals auch häufiger. Kombiniert mit Schneebaden, zur Pflege sozialer Kontakte oder auch für Geschäftstreffen/Verhandlungen. Oft werden die meistens zwischen 80-100 Grad heißen Saunen auch gemeinsam mit größeren Teilen der Familie besucht, gerne auch über Generationen hinweg.
Was haben wir sonst so in der Stadt gesehen oder während unserer Bustour entdeckt und erfahren im Vorbeifahren?
Allen voran ist die Stadt sehr sauber und hat auf uns einen rundum sehr gepflegten Eindruck gemacht, zumindest die Bereiche des öffentlichen Raums, die wir während unseres kurzen Aufenthaltes sehen konnten. Das fällt schon mal sehr positiv auf.
Auf den Straßen waren auffallend viele Fahrzeuge von Tesla zu sehen, sowie sehr wenig Fastfood-Restaurants (nur ganz vereinzelt McDonalds oder Subway). Beim öffentlichen Verkehr steht den Einwohnern ein Netz aus Trambahn, Busse und U-Bahn zur Verfügung.
Something more to know about …
Spannend war auch die Info des Audioguides der Bustour, dass die Werft in Helsinki u.a. Eisbrecher (offenbar von diesem Schiff-Typus sogar die große Mehrheit der weltweit im Einsatz befindlichen) und auch Kreuzfahrtschiffe baut.
Ein weiteres Highlight von Finnland – welches fernab von Helsinki liegt – ist das Gebiet Lappland. Die Landschaft im obersten Norden Europas erstreckt sich über die Langdesgrenzen hinweg über Finnland, Norwegen, Schweden und Russland. Die genaue geografische Abgrenzung ist jedoch nicht ganz eindeutig, es gibt abweichende Defintionen.
Bekannt ist die Region vor allem für die faszinierenden Polarlichter, viel Schnee, die Mitternachtssonne, und schnelle Flüsse. Auch das Tierreich bietet atemberaubendes, so können hier in ihrem natürlichen Lebensraum unter anderem Eisbären, Rentiere (34.000!) oder Elche beobachtet werden.
Weitere Learnings:
- Die Finnische Holzindustrie ist wichtig für das Land und produziert u.a. auch sehr moderne Produkte, wie bestimmte CLT-platten, die nicht brennen, sondern höchstens verkohlen. Gleichzeitig werden Sprinkleranlagen mit Dampf integriert, was im Brandfall Schäden durch Löschwasser reduziert.
- Oft gesehener Supermarkt: „K Market“ - Preise sehr ähnlich wie bei uns
- Ebenso interessant: der finnischer „Gin Kyrö“, destilliert mit typischen, regionalen Zutaten
- Witzige Schreibeweise auf den Taxis, für Deutsche leicht zu verstehen: „Taksi“ :-)
Land & Kultur: Quickfacts (#travelling educates)
Auch im kulturellen Bereich haben wir ein paar spannende Facts über Helsinki und Finnland erfahren, hier kurz als Flashlights aufgelistet:
- das Bildungssystem zeichnet sich durch eine sehr starke staatliche Förderung aus
- die Nationalhymne von Finnland wird in identische Melodie auch in Estland verwendet
- ein berühmtes Dessert ist „Mämmi“, ein Malzbrei der speziell zu Ostern gegessen wird
- prägend und als Kompliment gemeint ist die finnische Eigenschaft „sisu“, die für Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen und Entschlossenheit (im positiven Sinne) steht
- im Juni/Juli geht in Nordfinnland während des polaren Sommers die Sonne nicht unter
- nach Neuseeland und Australien war Finnland das dritte Land weltweit, dass das aktive Frauenwahlrecht eingeführt hat und damit in dieser Hinsicht Vorreiter in Europa.
Finnland kulinarisch
Zu den landestypischen Spezialitäten zählen unter anderem Fisch (v.a. Forelle, Lachs, Hering), Wild, Robben, Pilze, und Beeren – die Küche ist dabei stark regional beeinflusst. Traditionelle Gerichte sind zum Beispiel Elchfilet mit Süsskartoffel-Püree oder Rentiergeschnetzeltes mit Preiselbeeren und Pilzen (das habe ich probiert, hat gut geschmeckt!).
Fazit
Helsinki ist eine schöne, eher kleinere Hauptstadt in Nordeuropa. Der Flair ist, ähnlich zu Tallinn, recht gemütlich - die Lage am Wasser verleiht Helsinki ein ganz eigenes Ambiente.
In jedem Fall würde wir eine Kombination der beiden Städte in einem Trip empfehlen, aufgrund der geografischen Nähe und der supercoolen Fährverbindung mit Tallink bietet sich das einfach an. Jeweils rund 2-3 Tage reichen nach unserer Erfahrung gut aus, um einen Eindruck von Helsinki (und genauso Tallinn) zu bekommen und stressfrei einige Sehenswürdigkeit besuchen zu können.
Oder ihr seid sogar länger in Finnland oder Skandinavien unterwegs und nutzt Helsinki als Startpunkt für einen Trip nach Lappland und das Polargebiet. ;-)